Der Vorstand

(von links) Ingo Schmidt (IT), Mar-Heinz Marheine (Vorsitzender), Sanna Gutzeit (stellvertretende Vorsitzende), Alexandra Nitsch (Schriftführerin),

Holger Müller (Pressewart), Dorothee Dachwitz (stellvertretende Schatzmeisterin) und Klaus Angermann (Schatzmeister)

Unser Engagement

Die von K+S geplante Abdeckung der Halde hätte voraussichtlich gravierende negative Auswirkungen - nicht nur für die nächsten Jahrzehnte, sondern für viele Generationen. Die Bürgerinitiative Umwelt Wathlingen (BIUW) setzt sich für eine Lösung ein, die für Mensch und Umwelt verträglich ist.

Unsere Sichtweise

Das ehemalige Bergwerk mit der Halde in Wathlingen liegt in einem Bereich mit hohen Grundwasserständen und ist umgeben von Auwäldern mit wertvoller Natur. Diese Gebiete sind allerdings entwässert und zu trocken. Der Brand ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und als FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat; europäisches Natur- und Landschaftsschutzgebiet) gemeldet.

 

Die Halde verfügt nach Kenntnis der Bürgerinitiative Umwelt Wathlingen (BIUW) über keine Basisabdichtung und hat sich möglicherweise gesenkt. Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass Kontakt zum Grundwasser bestehen könnte. Nach der notwendigen Wiedervernässung des Brandes könnte dieses Problem noch größer werden.

Weiterhin sind solche Halden nicht dicht, sondern Niederschlagswasser kann sie durchdringen und Salz in das Grundwasser austragen. Durch die permanente Auflösung, an der Oberfläche der Halde von 10cm pro Jahr, entsteht fortlaufend salzhaltiges Wasser, welches entsorgt werden muss.

 

Im ehemaligen Bergwerk befinden sich Rüstungsaltlasten in Form von großen Mengen an Munition und wahrscheinlich auch chemischen Kampfstoffen. Dennoch ist im Jahr 2006 die Genehmigung für die Flutung des Grubengebäudes mit Süßwasser erteilt worden. Die Flutung ist laut des Eigentümers K+S aktuell gestoppt, da die Halde abgedeckt werden soll. Die derzeit von der Firma K+S favorisierte Haldenabdeckung wird nach heutigem Kenntnisstand mit Belastungen für Mensch und Natur verbunden sein. Durch den zusätzlichen Verkehr, sowie die Errichtung und den Betrieb der Deponie, sind erhebliche Lärm-, Staub- und Schadstoffemissionen zu erwarten.

Wir fordern

  • Keine Müll-Abdeckung der Kalihalde!
  • Schutz der Menschen vor Schadstoffen, Lärm, Staub und Schwerlastverkehr
  • Sicherer Abschluss des Bergwerkes und der Rüstungsaltlasten
  • Unabhängige Informationen für die Bevölkerung
  • Sofortiges Aussetzen der Flutungsgenehmigung, damit Alternativen möglich bleiben
  • Schutz und Pflege der umgebenen Landschaft

Die Alternative

Die Halde könnte durch Spülversatz in das Bergwerk und / oder durch Verwertung beseitigt werden. Ein Spülversatz würde die im Bergwerk noch vorhandenen Rüstungsaltlasten sicher abschließen.

Die uns umgebene Landschaft mit ihrer Weite und schönen Wäldern hat viel Potential für Freizeit und Erholung. Eine abgedeckte Halde / Deponie kann da nicht mithalten

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