Presseberichte

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Wir bedanken uns bei der Celleschen Zeitung (CZ), der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) und bei CelleHeute für die Genehmigung, Artikel und Berichte aus ihren Medien auf unserer Homepage online stellen zu dürfen.


Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 02.03.2019
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 02.03.2019

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 27.02.2019
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 27.02.2019

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20.02.2019
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20.02.2019

 

 

Geplante Kalihaldenabdeckung: Sachgerechte Vertretung der Interessen der Bürger?

 

 

Der Erörterungstermin (Behörden und Naturschutzverbände) für die von der Firma K+S geplante Kalihaldenabdeckung in Wathlingen ist nach mehreren Wochen Pause am 07. Februar mit dem vierten Tag zu Ende gegangen. Am letzten Tag ging es noch einmal um ganz wichtige Themen, unter anderem:

 

 

• Die Bodenbelastung durch unkontrolliertes Eindringen von Haldensickerwasser

 

• Hochwasser, das zu einer massiven Auflösung der Halde (auch nach Abdeckung) von unten führen könnte

 

• Alternativen zur Abdeckung, die massive Umweltbelastungen verhindern und die Menschen vor Ort schützen würden

• Der von K+S weiterhin mitten durch unsere Dörfer geplante Lkw-Transportverkehr

 

Anfang letzten Jahres ist ein Gespräch der Bürgermeister der betroffenen Gemeinden mit der Landesregierung zwecks Vermeidung der drohenden massiven Verkehrsbelastung öffentlich angekündigt worden. Offenbar ist dieses Gespräch aber im Sande verlaufen – von Umgehungsstraßen ist jedenfalls keine Rede mehr!

 

Ende letzten Jahres hatte der Wathlinger Gemeinderat laut Pressemitteilung gefordert, dass hinsichtlich der Beurteilung des Lkw-Transportverkehrs für die Haldendeponie auch die Lastwagen Berücksichtigung finden müssten, die nach K+S Plänen Salzwasser nach Wathlingen transportieren sollen. K+S hat unserer Kenntnis nach (insbesondere) in Hessen massive Entsorgungsprobleme und plant, diese Salzabwässer nun im ehemaligen Bergwerk in Wathlingen zu versenken.

Nach den ersten drei Tagen des Erörterungstermins war in einer Pressemitteilung (Wathlinger Bote vom 19.01.2019) wörtlich angekündigt worden, „die beiden Gemeinden und die Samtgemeinde Wathlingen werden die Interessen und Rechte der Bürgerinnen und Bürger im Hinblick auf Lärmbelästigung, Staubemissionen, Verkehr und Wohnwert im weiteren Verfahrensablauf sachgerecht vertreten."

Umso erstaunter sind wir am 07. Februar gewesen, dass kein einziger Bürgermeister der betroffenen Gemeinden an diesem für die Bürger so überaus wichtigen Termin teilgenommen hat! Die Rechtsanwälte der Gemeinden haben geschwiegen und die Wathlinger Verwaltung hat auch nichts Wesentliches zu den genannten Problemen geäußert.

 

Wer sich Ruhe vor Verkehrslärm wünscht, den Wert seiner Immobilie erhalten oder einen sicheren Schulweg für seine Kinder haben möchte, kommt an dem Thema Verkehr nicht vorbei.

Um die Bürger nicht im Regen stehen zu lassen, haben wir den Antrag gestellt, das Planfeststellungsverfahren zurückzustellen. Bei solchen Verfahren sind auch zukünftige Entwicklungen zu berücksichtigen. Die liegen unserer Meinung nach hier vor, wenn geplant ist, Salzwässer anderer Standorte (mit der Folge von noch mehr Lkw-Verkehr) hierher zu transportieren. Zudem handelt es sich bei beiden Vorhaben um denselben Vorhabenträger, nämlich K+S. Hier muss unbedingt untersucht werden, wie sich beide Transportverkehre - kombiniert - auswirken!

Es ist kein Geheimnis, dass wir als Bürgerinitiativen - auch als Mittel gegen den Lkw- Verkehr – die Verhinderung der Abdeckung als einzig wirksames Mittel ansehen, um Menschen und Umwelt rund um die Kalihalde zu schützen.

Unter anderem deshalb fordern wir seit langem vehement, dass die Gemeinde Wathlingen für die Abdeckung abschließend keine Grundstücke der Gemeinde zur Verfügung stellen soll!

Laut Cellescher Zeitung vom 15.01.2019 hat der Wathlinger Bürgermeister Harms gesagt, K+S-Projektleiter Gerold Jahn habe während des Erörterungstermins "wider besseren Wissens behauptet, dass ihm die Übereignung der Gemeindegrundstücke in Aussicht gestellt worden sei." Somit würde es sich um eine unwahre Aussage eines K+S Vertreters vor der Genehmigungsbehörde handeln – ein schwerer Vorwurf. Warum aber hat er selbst oder ein Vertreter Herrn Jahn diesbezüglich am letzten Tag des Erörterungstermins nicht zur Rede gestellt? – Oder handelt es sich gar nicht um eine falsche Behauptung und sind die Grundstücke tatsächlich schon versprochen worden?

Wir halten Transparenz für sehr wichtig – machen Sie sich selbst ihr Bild: Sieht so eine sachgerechte Vertretung der Interessen der Bürger, Ihrer Lebensqualität, Ihrer Gesundheit und Ihres Eigentums aus?

Bürger und Umwelt schützen - keine Grundstücke an K+S!

 

Holger Müller (19.02.2019

 

P.S: Die wahre Absicht zeigt sich in der Tat (frei nach Georg Wilh. Friedr. Hegel)


Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 18.02.2019
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 18.02.2019


Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 28.01.2019
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 28.01.2019


Quelle: Cellesche Zeitung, 11.01.2019
Quelle: Cellesche Zeitung, 11.01.2019

Quelle: Cellesche Zeitung, 10.01.2019
Quelle: Cellesche Zeitung, 10.01.2019

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 08.01.2019
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 08.01.2019

Quelle: Cellesche Zeitung, 08.01.2019
Quelle: Cellesche Zeitung, 08.01.2019

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 05.01.2019
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 05.01.2019

Quelle: Cellesche Zeitung, 05.01.2019
Quelle: Cellesche Zeitung, 05.01.2019

Quelle: Cellesche Zeitung, 04.01.2019
Quelle: Cellesche Zeitung, 04.01.2019