Presseberichte

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Wir bedanken uns bei der Celleschen Zeitung (CZ), der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) und bei CelleHeute für die Genehmigung, Artikel und Berichte aus ihren Medien auf unserer Homepage online stellen zu dürfen.


Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 03.03.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 03.03.2018

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 03.03.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 03.03.2018

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20.02.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20.02.2018


Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 16.02.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 16.02.2018






Quelle: Cellesche Zeitung, 03.02.2018
Quelle: Cellesche Zeitung, 03.02.2018




 Gemeindegrundstücke an der Kalihalde Wathlingen

Bürgerinitiative wirft Bürgermeister Harms Wortbruch vor und ruft zu Demonstration auf.

   

Vor kurzem hat die Bürgerinitiative Umwelt Wathlingen darüber informiert, wie die Bürger in Nienhagen und Wathlingen hinsichtlich des Anlieferverkehrs zur geplanten Kalihaldenabdeckung mit angeblichen Verkehrslenkungskonzepten beruhigt werden sollen. Nach Überzeugung der stellvertretenden Bi-Vorsitzenden Sanna Gutzeit ist diese „Verkehrslenkung“ weder überprüfbar, noch durchsetzbar.

 Das Planfeststellungsverfahren für die Abdeckung läuft bereits. Aus den Unterlagen dazu ergibt sich für den Pressesprecher der Bürgerinitiative, Holger Müller, dass „K+S offensichtlich plant, Halden- und Produktionswässer von anderen Standorten aus Niedersachsen, Hessen und Thüringen per Lkw zur Versenkung in das ehemalige Bergwerk nach Wathlingen zu transportieren.“ Dazu werden nach seiner Überzeugung auch noch andere flüssige Abfälle, beispielsweise gegenüber Asse-Wasser rund 100fach stärker radioaktiv belastete Schlämme aus der Rauchgasreinigung, kommen.

 „Somit kommt über den Anlieferverkehr zur Haldendeponie hinaus noch mehr Lkw Verkehr auf Nienhagen, Wathlingen und Hänigsen zu“, folgert Müller.

 Gutzeit findet das besonders schlimm, weil „mit technisch möglichem Rückbau und Versatz der Halde in das ehemalige Bergwerk doch eine umwelt- und menschenfreundliche Alternative zur Verfügung steht“.

 „Um die Menschen und ihre Umwelt vor den drohenden Gefahren und Belästigungen zu schützen, dürfen Gemeinderat und Bürgermeister Harms die Gemeindegrundstücke an der Halde für die Abdeckung auf keinen Fall zur Verfügung stellen, fordert Gutzeit.

 „Wir haben Herrn Harms aufgefordert, entsprechend seiner Zusage aus der letzten Bau- und Umweltausschusssitzung endlich Einsicht in den Schriftverkehr mit der Rechtsanwältin wegen der Beurteilung von Enteignungsmöglichkeiten zu gewähren. Es kommt aber nur Schweigen“, empört sich Müller.

 Er vermutet, dass Harms die Grundstücke unbedingt zur Verfügung stellen will oder sogar schon veräußert hat. Einen Antrag der Bürger auf Einsicht in die entsprechenden Grundbücher habe der Bürgermeister ohne stichhaltige Begründung abgelehnt.

 "Wir wissen bisher nicht einmal, ob im Rat oder im Verwaltungsausschuss über die Frage einer Veräußerung entschieden werden soll“, kritisiert Gutzeit.

 „Die Heimlichtuerei des Bürgermeisters ist skandalös und eine Unverschämtheit den Bürgern gegenüber“, sind sich Müller und Gutzeit einig.

 „Informationen zu den Gemeindegrundstücken, also den Grundstücken der Bürger, dürfen doch kein Geheimnis sein“

 Für die Bürgerinitiative stellt sich die drängende Frage, was Bürgermeister Harms zu verbergen hat. Dies umso mehr, nachdem kürzlich bekannt geworden ist, dass ein von K+S sehr wahrscheinlich ebenfalls benötigtes Grundstück an der Halde dem Parteifreund von Harms, Ratsmitglied und stellvertretenden Bürgermeister Kesselhut gehört. „Laut der Antragsunterlagen soll schon vor Beginn des Verfahrens ein Optionskaufvertrag abgeschlossen worden sein“, erklärt Müller.

 Die Bürgerinitiative will ihre Forderung nach Transparenz und Entscheidungen im Interesse der Bürger auf einer Demonstration gegenüber Gemeinderat und Bürgermeister anlässlich der nächsten Bau- und Umweltausschusssitzung am Montag, 29.01.2018, um 16.30 Uhr, vor dem 4 G-Park in Wathlingen, Kantallee, bekräftigen. Alle BürgerInnen aus Wathlingen und den angrenzenden betroffenen Gemeinden sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.

 

25.01.2018 - Holger Müller


Quelle: Cellesche Zeitung, 20.01.2018
Quelle: Cellesche Zeitung, 20.01.2018

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 17.01.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 17.01.2018