Presseberichte

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Wir bedanken uns bei der Celleschen Zeitung (CZ), der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) und bei CelleHeute für die Genehmigung, Artikel und Berichte aus ihren Medien auf unserer Homepage online stellen zu dürfen.


 

Ungerechtfertigte Vorwürfe von K+S und Wathlinger Bürgermeister gegen die BI

 

 

Aktuell gibt es in der lokalen Presse Angriffe sowohl der Firma K+S als auch vom Wathlinger Bürgermeister auf die Bürgerinitiative und ihren Pressesprecher. Offenbar können beide unsere Argumente nicht mehr einfach ignorieren.

 

In einer aktuellen Pressemitteilung hat die Firma K+S der BI Umwelt vorgeworfen, sie unterstelle der Firma zu Unrecht, für die geplante Haldenabdeckung in Wathlingen bereits einen Antrag auf Genehmigung - des vorzeitigen Beginns der Errichtung - der Bauschuttrecyclinganlage (oder richtiger Brechanlage) für die Zerkleinerung des Bauschutts – ohne Öffentlichkeitsbeteiligung – gestellt zu haben.

Trickreich wird in der Pressemitteilung nur auf den Antrag selbst Bezug genommen, statt auf das folgende Genehmigungsverfahren. Natürlich ist der bloße Antrag aus dem Aktenordner Nr. 6 (H-1 RC Anlage) der Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren „öffentlich“ bekannt. Dagegen ist das Genehmigungsverfahren für den vorzeitigen Beginn der Errichtung der Brechanlage aber nicht öffentlich und anerkannte Naturschutzverbände können sich nicht äußern. Wenigstens hat K+S die Pläne öffentlich bestätigt – offen ist nur, wann es losgehen soll.

Das LBEG hat auf Anfrage der BI am 16.08. dieses Jahres behauptet, dass der Vorhabenträger K+S den genannten Antrag für die Brechanlage nicht nach Bundesberg-, sondern fälschlicherweise nach Bundesimmissionschutzgesetz gestellt habe. Damit brauche der vorzeitige Beginn der Errichtung der Brechanlage weder genehmigt, noch abgelehnt werden. Das verstehe, wer will…

 

Es ist für die BI Umwelt nicht nachvollziehbar, warum ein aus Sicht des LBEG falsch gestellter Antrag bzw. einer, auf den kein Anspruch besteht, nicht einfach abgelehnt wird. Das wäre ganz normales Verwaltungshandeln. Zu dem merkwürdigen Verhalten des LBEG passt, dass K+S in seiner Pressemitteilung nun schreibt, der vorzeitige Beginn sei beantragt worden, um mit diesem Teil des Vorhabens möglichst umgehend beginnen zu können.

Wir fühlen uns durch diese Aussage in unseren Befürchtungen bestätigt. K+S versucht unserer Einschätzung nach - mit Unterstützung des LBEG – die Bürger vor Ort hinzuhalten und schon vor dem Ende des Planfeststellungsverfahrens klammheimlich Tatsachen zu schaffen.

Der Wathlinger Bürgermeister Harms wirft der BI und insbesondere ihrem Pressesprecher vor, nicht mit der Gemeinde zu sprechen, obwohl „ihm sechs Mal das Gespräch angeboten wurde“.

Die Aussage ist schlicht falsch. Es gab nicht ein einziges konkretes und / oder schriftliches Gesprächsangebot zu den Forderungen der BI an den Gemeinderat (Flutungsleitung und Grundstücke an der Halde K+S nicht zur Verfügung zu stellen) seitens Herrn Harms an den Pressesprecher. Im Gegenteil hat die BI u.a. den Mitgliedern des Gemeinderates immer wieder Gespräche angeboten - zuletzt im Wathlinger Boten vom 22.09.2018. Aktuell sprechen wir (vertraulich) mit diversen Personen und Parteien aus dem Gemeinderat Wathlingen und anderen Ebenen der Politik, die sich an uns gewandt haben, um zu erfahren und zu diskutieren, wie eine katastrophale Entwicklung für Wathlingen abgewendet werden kann.

Für konstruktive Gespräche sind wir immer offen (biumweltwathlingen@t-online.de).

Unser Ziel aber ist klar:

Natur statt Deponie!

Holger Müller  (27.10.2018)


Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 25.10.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 25.10.2018

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 24.08.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 24.08.2018

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Wunstorf - Staub von der Abraumhalde
Nachdem Wind im Juli 2018 Material von der Abraumhalde in die Nachbarschaft verweht hat, hat K+S
den betroffenen Haushalten Entschädigungen angeboten. Es soll ein Einzelfall bleiben. Quelle: HAZ, 10.08.2018
HAZ_2018.08.10_Haldenverwehungen_Wunstor
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Das Assewasser kommt!
Das Landesamt für Bergbau hat am Mittwoch seine Genehmigung gegeben, Wasser aus dem Bergwerk Asse für die Flutung des stillgelegten Bergwerks Bergmannssegen-Hugo zu nutzen. Quelle: HAZ, 20.07.2018
HAZ_2018.07.20_Assew_Lehrke_spricht_v_Ve
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BI Umwelt Wathlingen

Kalihalde Wathlingen – Kreistag muss jetzt handeln!

  

Um die geplante Abdeckung der Kalihalde Wathlingen ist es in den letzten Wochen ruhig geworden, nachdem im Planfeststellungsverfahren seitens der Gemeinden, Naturschutzverbände, Bürgerinitiativen und vieler Bürger Stellungnahmen und Einwendungen abgegeben worden sind. Es gibt aber keinen Grund, sich in trügerischer Sicherheit zu wiegen. Wir gehen davon aus, dass K+S seine Pläne, in Wathlingen eine gigantische Abfalldeponie zu errichten, zielstrebig weiterverfolgt, obwohl die Gegenargumente erdrückend sind.

 

Dabei hat sich in Sehnde längst gezeigt, dass das Konzept der „Abdeckung“ nicht funktioniert. Anfang 2018 hat es nach Kenntnis der Bürgerinitiativen schon wieder umfangreiche Versackungen gegeben.

 

Den Bürgerinitiativen Uetze und Wathlingen liegt zudem ein Gutachten vor, das deutlich darauf hinweist, dass es im Bereich der Halde Wathlingen eine starke Grundwasserversalzung gibt. Darüber hinaus gibt es durch die Auswertung der chemischen Zusammensetzung von Grundwasserproben ganz deutliche Hinweise darauf, dass diese Versalzung von der Halde ausgeht.

 

Aufgrund der örtlichen Verhältnisse ist davon auszugehen, dass die Basis der Salzhalde eingesunken ist, zumindest teilweise und zeitweise Grundwasserkontakt hat und von unten aufgelöst wird.

 

Wir sehen aufgrund der Untätigkeit des Landesbergamtes nun die Notwendigkeit, dass der Landkreis Celle als untere Wasserbehörde und hier der Kreistag handelt.

 

Die Forderung des Umweltausschusses des Kreistages in seiner Sitzung vom 09.05.2018 nach gründlicher Untersuchung der Umweltsituation an der Halde sehen wir als ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung an!

 

Die BI Umwelt Wathlingen hat deshalb aktuell alle Mitglieder des Kreistages angeschrieben, um über die Möglichkeit zu informieren, Einfluss auf den Umgang mit der Althalde in Wathlingen auszuüben und eine gute Lösung für die Bürger und ihre Umwelt zu erreichen. Die Mitglieder der Gemeinderäte Nienhagens und Wathlingens haben das Schreiben über die Verwaltung zur Kenntnis erhalten.

 

Sowohl für eine Einleitung von Sickerwasser der geplanten Abdeckung in die Fuhse als auch für die Benutzung, also Versalzung, des Grundwassers durch Wässer von der Halde wäre das Einvernehmen des Landkreises Celle Voraussetzung.

 

Eine Erlaubnis für eine Einleitung in ca. 30 Jahren schon heute zu erteilen, wäre nach Ansicht der Rechtsanwältin der Gemeinde Wathlingen ohnehin unzulässig.

 

Zudem fehlen die gesetzlich vorgeschriebenen Verträglichkeitsprüfungen für das FFH-Gebiet „Aller" und das FFH Gebiet „Brand“ mit seinen wertvollen Auewaldbereichen in den Antragsunterlagen für die geplante Haldenabdeckung unverständlicherweise nahezu gänzlich.

 

Der Kreistag könnte gemäß Niedersächsischem Kommunalverfassungsgesetz die Entscheidung über das Einvernehmen, wie der Kreistag Hildesheim mit breiter politischer Mehrheit aktuell in dem ähnlichen Fall Kalibergwerk Siegfried in Giesen, an sich ziehen. Er hätte damit die Möglichkeit, sowohl Untersuchungen der Grundwasserversalzung als auch eine wirkungsvolle Sanierung der Halde statt der geplanten Abdeckung durchzusetzen.

 

Für jede Benutzung eines Gewässers, also auch des Grundwassers braucht die Firma K+S eine Erlaubnis nach dem Wasserhaushaltsgesetz. Die darf aber nur erteilt werden, wenn eine nachteilige Veränderung der Wasserbeschaffenheit nicht zu besorgen ist – aber genau das ist in Wathlingen der Fall! 

 

Der Kreistag Celle sollte eine Stellungnahme des LBEG zu dem den Bürgerinitiativen zur Halde Wathlingen vorliegenden Gutachten anfordern. Unbedingt gefordert werden sollte auch ein Durchbohren der Halde an mehreren Stellen. Dabei sollte untersucht werden, wo sich die Haldenbasis befindet und wie hoch die Grundwasserstände unter der Halde tatsächlich sind. 

 

Das Schreiben der Bürgerinitiative an die Mitglieder des Kreistages einschließlich Anlagen ist einsehbar auf unserer Internetseite.

Den vorläufigen Abschlussbericht zur Rückstandshalde Werk Sigmundshall / Bokeloh haben wir aus rechtlichen Gründen nicht online gestellt. Bei Interesse sprecht uns bitte an. 

Jetzt handeln – Natur statt Deponie!

 

Holger Müller - BIUW - 09.06.2018



Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 03.03.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 03.03.2018

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 03.03.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 03.03.2018

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20.02.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20.02.2018


Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 16.02.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 16.02.2018






Quelle: Cellesche Zeitung, 03.02.2018
Quelle: Cellesche Zeitung, 03.02.2018




 Gemeindegrundstücke an der Kalihalde Wathlingen

Bürgerinitiative wirft Bürgermeister Harms Wortbruch vor und ruft zu Demonstration auf.

   

Vor kurzem hat die Bürgerinitiative Umwelt Wathlingen darüber informiert, wie die Bürger in Nienhagen und Wathlingen hinsichtlich des Anlieferverkehrs zur geplanten Kalihaldenabdeckung mit angeblichen Verkehrslenkungskonzepten beruhigt werden sollen. Nach Überzeugung der stellvertretenden Bi-Vorsitzenden Sanna Gutzeit ist diese „Verkehrslenkung“ weder überprüfbar, noch durchsetzbar.

 Das Planfeststellungsverfahren für die Abdeckung läuft bereits. Aus den Unterlagen dazu ergibt sich für den Pressesprecher der Bürgerinitiative, Holger Müller, dass „K+S offensichtlich plant, Halden- und Produktionswässer von anderen Standorten aus Niedersachsen, Hessen und Thüringen per Lkw zur Versenkung in das ehemalige Bergwerk nach Wathlingen zu transportieren.“ Dazu werden nach seiner Überzeugung auch noch andere flüssige Abfälle, beispielsweise gegenüber Asse-Wasser rund 100fach stärker radioaktiv belastete Schlämme aus der Rauchgasreinigung, kommen.

 „Somit kommt über den Anlieferverkehr zur Haldendeponie hinaus noch mehr Lkw Verkehr auf Nienhagen, Wathlingen und Hänigsen zu“, folgert Müller.

 Gutzeit findet das besonders schlimm, weil „mit technisch möglichem Rückbau und Versatz der Halde in das ehemalige Bergwerk doch eine umwelt- und menschenfreundliche Alternative zur Verfügung steht“.

 „Um die Menschen und ihre Umwelt vor den drohenden Gefahren und Belästigungen zu schützen, dürfen Gemeinderat und Bürgermeister Harms die Gemeindegrundstücke an der Halde für die Abdeckung auf keinen Fall zur Verfügung stellen, fordert Gutzeit.

 „Wir haben Herrn Harms aufgefordert, entsprechend seiner Zusage aus der letzten Bau- und Umweltausschusssitzung endlich Einsicht in den Schriftverkehr mit der Rechtsanwältin wegen der Beurteilung von Enteignungsmöglichkeiten zu gewähren. Es kommt aber nur Schweigen“, empört sich Müller.

 Er vermutet, dass Harms die Grundstücke unbedingt zur Verfügung stellen will oder sogar schon veräußert hat. Einen Antrag der Bürger auf Einsicht in die entsprechenden Grundbücher habe der Bürgermeister ohne stichhaltige Begründung abgelehnt.

 "Wir wissen bisher nicht einmal, ob im Rat oder im Verwaltungsausschuss über die Frage einer Veräußerung entschieden werden soll“, kritisiert Gutzeit.

 „Die Heimlichtuerei des Bürgermeisters ist skandalös und eine Unverschämtheit den Bürgern gegenüber“, sind sich Müller und Gutzeit einig.

 „Informationen zu den Gemeindegrundstücken, also den Grundstücken der Bürger, dürfen doch kein Geheimnis sein“

 Für die Bürgerinitiative stellt sich die drängende Frage, was Bürgermeister Harms zu verbergen hat. Dies umso mehr, nachdem kürzlich bekannt geworden ist, dass ein von K+S sehr wahrscheinlich ebenfalls benötigtes Grundstück an der Halde dem Parteifreund von Harms, Ratsmitglied und stellvertretenden Bürgermeister Kesselhut gehört. „Laut der Antragsunterlagen soll schon vor Beginn des Verfahrens ein Optionskaufvertrag abgeschlossen worden sein“, erklärt Müller.

 Die Bürgerinitiative will ihre Forderung nach Transparenz und Entscheidungen im Interesse der Bürger auf einer Demonstration gegenüber Gemeinderat und Bürgermeister anlässlich der nächsten Bau- und Umweltausschusssitzung am Montag, 29.01.2018, um 16.30 Uhr, vor dem 4 G-Park in Wathlingen, Kantallee, bekräftigen. Alle BürgerInnen aus Wathlingen und den angrenzenden betroffenen Gemeinden sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.

 

25.01.2018 - Holger Müller


Quelle: Cellesche Zeitung, 20.01.2018
Quelle: Cellesche Zeitung, 20.01.2018

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 17.01.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 17.01.2018